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Understanding Network Hacks

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This book explains how to see one’s own network through the eyes of an attacker, to understand their techniques and effectively protect against them. Through Python code samples the reader learns to code tools on subjects such as password sniffing, ARP poisoning, DNS spoofing, SQL injection, Google harvesting and Wifi hacking. Furthermore the reader will be introduced to defense methods such as intrusion detection and prevention systems and log file analysis by diving into code.

Sinfonie der Harmonie

Grüne Wiesen,
die sich übers Land ergießen.

Warmer Wind,
in der Ferne lacht ein Kind.

Genussvolle Stille,
in grüner Idylle.

Es flüstert ein Baum,
doch Du hörst es kaum.

Deine Gedanken zerfließen,
sie spielen im Fluss,
lassen bunte Blumen sprießen,
und gute Laune im Überdruss.

Sonnenschein
wie erfüllst du das Herz!

So soll es sein,
ohne Trauer, ohne Schmerz.

Sinfonie der Harmonie,
gespielt auf den Seiten des Lebens,
denn Frieden ist mehr,
als die Zeit zwischen zwei Kriegen.

Frieden ist es wert,
auf ihn zu bauen.

Du darfst ihm nicht misstrauen,
sonst verwelkt,
was ihn am Leben hält.

Drum lasst uns leben,
wie wir es lieben.

Vollkommene Freiheit
ist wo Frieden gedeiht.

Alter Staub

In „uns’rer“ Demokratie
regiert das Volk nie.

Es gibt seine Stimme ab,
und ab und zu ein Kreuz.

Kreuzt Missmut doch mal seinen Weg
weckt das nur den Reflex:

„Man kann nichts machen“
wie könnt ich’s hassen
diesen Spruch immerzu zu hörn.

Hörst lieber auf Politiker,
auf Prediger und Vorgesetzte
als auf Dein eig’nes Herz.

Schau Dir an Dein Parlament
es hat verpennt
den Anschluss an meine Generation.

Ich seh nur verstaubte Phrasen,
zerfurchte Falten,
eine Masse an Alten.

Ich seh nur geldgierige Geier,
und faule Eier,
Egoismus und Überwachungswahn.

Unverständnis und Unwissenheit
gepaart mit Ignoranz,
das braucht kein Schwanz.

Einer meinte mal,
man könne dort was bewegen.

Von wegen!
Bewegung in antiken Anstalten
verwirbelt nichts als alten Staub.

Doppelter Unfall

„Du hast sie gesehen?“ fragt er ungläubig und wirft Dir einen Blick zu, als wärst Du nicht ganz richtig im Kopf. Deine Hände umklammern krampfhaft das Bierglas und zittern so stark, das einiges von dem Bier auf den hellen Holztisch schwappt.
„Erzähl weiter.“
Flehender Blick. Du bist den Tränen nahe.
„Dad, ich…“
Doch er lässt nicht locker.
„Deswegen bist du doch hergekommen. Also erzähl mir wann und wo.“
Du siehst zweifelnd zur Seite auf die Kommode. Der Fernseher flimmert tonlos irgendeine Abendsendung in den Raum, fängt Deinen Blick (Heile Welt.), bis Du Dich schließlich dazu zwingst ihm wieder ins Gesicht zu schauen. Er sieht mürrisch aus, nickt ruhig, kratzt sich durch den grauen Vollbart und mustert Dich eindringlich, während er seinen stämmigen Körper im Ledersessel zurück lehnt. Du trinkst noch einen großen Schluck Bier.
„Letzte Nacht. Ich… Ich bin irgendwann aufgewacht und hatte Durst. Ich bin die Treppe runter, durch den Flur und…“, eine erste Träne kullert Dir über die Wange, „Da saß sie im Dunkeln in der Küche. Am Küchentisch.“
Dein Vater lässt ein ungläubiges Brummen oder Knurren hören und Du fragst Dich für eine Sekunde, wie zum Henker Du auf die blöde Idee gekommen bist Dich ausgerechnet ihm anzuvertrauen. Er wird Dir doch wahrscheinlich eh nicht glauben. Trotzdem erzählst Du weiter, weil Du es jemandem erzählen musst, wenn Du nicht völlig durchdrehen willst.
„Sie saß am Küchentisch. Die Laterne vor dem Fenster… Die Jalousien waren nicht runter gelassen. Es war gerade hell genug, dass ich sie sehen konnte. Sie hatte irgendwas in den Händen und spielte damit rum. Was konnte ich nicht genau erkennen.“
(Es war ein Stein. Ein blauer Stein.)
„Und als ich in der Tür von der Küche stand da… Da…“
Nun kannst Du die Tränen doch nicht mehr zurück halten, schaust rasch auf den Boden, schluckst.
„Sie hat mich angesehen, Dad. Sie saß da und hat mich angesehen. Sie… hat gelächelt. Ihr süßes Lächeln. So wie früher. Als wäre nichts geschehen.“

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